Anmeldung (Eingabe der Kandidatur).
Videoaufnahme für Zulassung zum Vorspiel (1. Runde)

 

Eine ungeschnittene Video-Aufnahme von je ca. 10 Minuten mit

a) 1 Satz/Werk der Klavierliteratur des 18. Jahrhunderts
b) 1 Satz/Werk der Klavierliteratur des 19 Jahrhunderts
c) 1 Satz/Werk der Klavierliteratur des 20. Jahrhunderts bis ca. 1945

Werke, welche bereits teilweise oder vollständig auf der mit der elektronischen Anmeldung eingereichten Videoaufnahme enthalten sind, dürfen weder im Vorspiel (1. Runde), noch im Rezital (2. Runde) vorgetragen werden.

 

Vorspiel – 1. Runde (Dauer: max. 25 Minuten)

 

Die Kandidatin/der Kandidat ist verpflichtet, folgende Werke aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» vorzubereiten:

 

  1. 1. TEIL
  1. a) D. Scarlatti: Zwei Sonaten aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

oder

  1. b) J. S. Bach: Zwei Partiten aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

oder

  1. c) D. Scarlatti: Eine Sonate aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» sowie J. S. Bach: Eine Partita aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

 

Am Vorabend eines jeden Tags des Vorspiels (1. Runde) bestimmt die Jury für jede/n Teilnehmende/n eine am folgenden Tag vorzutragende Sonate aus den bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» ausgewählten Scarlatti-Sonaten bzw. einen vorzutragenden Satz aus einer der bei der elektronischen Anmeldung ausgewählten Partiten von Bach.

Für Teilnehmende, welche bei der elektronischen Anmeldung die Kombination 1 Scarlatti-Sonate/1 Bach-Partita aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» ausgewählt haben, bestimmt die Jury, ob am folgenden Tag die Scarlatti-Sonate oder ein bestimmter Satz aus der Bach-Partita vorgetragen werden muss.

 

2. TEIL

 

  1. a) W. A. Mozart: zwei Sonaten aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

oder

  1. b) L. van Beethoven: zwei Sonaten aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

oder

  1. c) W. A. Mozart: eine Sonate aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» sowie L. van Beethoven: eine Sonate aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

 

Am Vorabend eines jeden Tags des Vorspiels (1. Runde) wählt die Jury für jede/n Teilnehmende/n eine am folgenden Tag vorzutragende Sonate aus den bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» ausgewählten Mozart- bzw. Beethoven-Sonaten.

 

3. TEIL

 

  1. a) F. Chopin: Zwei Etüden aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

oder

  1. b) F. Liszt: Zwei Etüden aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

oder

  1. c) F. Chopin: Eine Etüde aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» sowie F. Liszt: Eine Etüde aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)»

 

Am Vorabend eines jeden Tags des Vorspiels (1. Runde) wählt die Jury für jede/n Teilnehmende/n eine am folgenden Tag vorzutragende Etüde aus den bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Vorspiel (1. Runde)» ausgewählten Chopin- bzw. Liszt-Etüden.

Werke, welche bereits teilweise oder vollständig auf der mit der elektronischen Anmeldung eingereichten Videoaufnahme enthalten sind, dürfen im Vorspiel (1. Runde) nicht mehr vorgetragen werden.

Während des Vorspiels (1. Runde) darf die Jury den Vortrag eines Werks unter- oder ganz abbrechen.

REPERTOIRELISTE FÜR DAS VORSPIEL (1. RUNDE)

 

Rezital – 2. Runde (Dauer: 55 Minuten)

 

Das Programm des Rezitals wird am 30. Mai 2021 zwischen der Jury und der Kandidatin/dem Kandidaten unter Berücksichtigung der Werke vereinbart, welche sie/er bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Rezital (2. Runde)» ausgewählt hat.

Der Ablauf des Rezitals setzt sich zusammen aus:

1. TEIL

Einer von drei bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Rezital (2. Runde)» ausgewählten kompletten Sonaten von Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Chopin, Liszt oder Bartók

2. TEIL

Einem oder mehreren bei der elektronischen Anmeldung aus der «Repertoireliste für das Rezital (2. Runde)» ausgewählten Werk (ausser Sonaten)

3. TEIL

Einem kurzen Stück nach freier Wahl der Kandidatin/des Kandidaten, welches nicht in der «Repertoireliste für das Rezital (2. Runde)» enthalten sein muss; ein „encore“.

Werke, welche bereits teilweise oder vollständig auf der mit der elektronischen Anmeldung eingereichten Videoaufnahme enthalten sind, dürfen im Rezital (2. Runde) nicht mehr vorgetragen werden.

Werke, welche bereits teilweise oder vollständig im Vorspiel (1. Runde) vorgetragen worden waren, dürfen im Rezital (2. Runde) nicht mehr dargeboten werden.

repertoireliste für das rezital (2.runde)

 

Mozart-Semifinale – 3. Runde

mit Orchester

 

Der/die Semifinalist/in hat eines der nachfolgend aufgeführten Mozart-Klavierkonzerte vorzubereiten:

W.A. Mozart

Nr. 9 Es-Dur KV 271 (Jénamy)
oder
Nr. 20 d-Moll KV 466
oder
Nr. 25 C-Dur KV 503
oder
Nr. 27 B-Dur KV 595
REPERTOIREliste für das mozart-semifinale mit orchester

Schlusskonzert – Finalrunde

mit Orchester

 

Für das Schlusskonzert (Finalrunde) bereiten die Teilnehmenden zwei Klavierkonzerte von unterschiedlichen Komponisten vor. Falls es sich bei einem der Klavierkonzerte um ein Konzert von Liszt handelt, bereiten sie ein zusätzliches Werk von Liszt oder Dohnányi, also insgesamt drei Werke vor.

Die beiden Konzerte von Liszt (mit den dazugehörigen obligatorischen Werken) können nicht untereinander kombiniert werden.

A) B. Bartók

Klavierkonzert Nr. 1 (Sz 83/ BB 91)
oder
Klavierkonzert Nr. 2 (Sz 95/ BB 101)
oder
Klavierkonzert Nr. 3 (Sz 119/ BB 127)

B) L. Van Beethoven

Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
oder
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

C) F. Liszt

Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur S. 124

Obligatorisch zu kombinieren mit einem der folgenden Werke 

Totentanz S. 126
oder
Fantasie über Ungarische Volksmelodien für Klavier und Orchester S. 123
oder 
E. von Dohnányi: Variationen über ein Kinderlied C-Dur op. 25 für Klavier und Orchester (1914)

D) F. Liszt

Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur S. 125

Obligatorisch zu kombinieren mit einem der folgenden Werke 

Totentanz S. 126
oder
Fantasie über Ungarische Volksmelodien für Klavier und Orchester S. 123
oder 
E. von Dohnányi: Variationen über ein Kinderlied C-Dur op. 25 für Klavier und Orchester (1914)
REPERTOIREliste UND PFLICHTSTÜCKE für das schlusskonzert (finalrunde)

 

 

Bei der Einschreibung am 26. Mai übergeben die Kandidat/innen dem Sekretariat des Concours die Noten des kurzen Stücks („encore“), welches sie im 3. Teil des Rezitals (2. Runde) spielen möchten.

Gleichzeitig geben sie dem Sekretariat die Kadenzen bekannt, welche sie im Mozart-Semifinale und, falls sie ein Beethovenkonzert gewählt haben, im Finale spielen möchten. Handelt es sich um selten gespielte oder eigene Kadenzen, übergeben die Kandidat/innen dem Sekretariat die entsprechenden Noten.

 

Stand 1. September 2020

Änderungen vorbehalten

 

FAQ – CONCOURS & REPERTOIRE